Ober-Ingelheimer Haderbuch 1518-1529 

Bl. 006v

10.05.1519  / Dienstag nach Misericordia Domini

Transkription

{...} Stelt kytz hie mit zu recht
{...} Peter leʃt iß auch bey ʃynem̄ vorigen
{...} rechtʃatz Amb zu r(echt)t
{...} Hyer vff ist vrteil gangeň dinʃtag nach
{...} mi(sericordi)a d(omi)ni Anno xix minoris numeri //
Nach Ansprach vnnd Antwort beyderteils vordrag(en)
vnnd recht ʃetz Erkent der ʃcheffen zu
recht Beweyʃt peter von gugelßheym das In
dyʃʃer ʃachen der cleger kytz / Petern von
gugelßheym̄ vormals beʃtritt(en) vnnd er Peter
von ʃolicher clage ludt ʃeins vordragens
ledig erkant / Sal gehort werden(n) / Er peter
thů das oder nit Sal forthmher ge
ʃchehen was recht ʃey / beyde haben das
vrteil verboth

 

 

Übertragung

es dem Gericht vor. Darauf erging das Urteil am 10. Mai 1519 vor einem Gericht in Unterzahl: Nach Anklage und Antwort von beiden Seiten vorgetragen erkennen die Schöffen als Recht: Beweist Peter von Jugenheim, dass der Kläger Kitz ihn in gleicher Sache bereits vor Gericht gezogen und dass Peter gemäß seinem Vortrag freigesprochen worden sei, so solle das gehört werden. Tue Peter das oder nicht, so solle weiter geschehen, wie es Recht ist. Beide haben das Urteil akzeptiert.

Registereinträge

Ansprache   –   Antwort (antworten)   –   Dienstag   –   Jugenheim, Peter von   –   Kitz, Clese   –   Klaeger(in) (Kläger)   –   ledig (ledigen)   –   Misericordia domini   –   Rechtsetzung   –   Schoeffen (Gerichtsschöffen)   –   Urteil   –   verboten (Verbotung)   –   Vortrag (Vorbringung)   –