Haderbuch Groß-Winternheim 1490-1502 

Bl. 149v

16.03.1497  / Donnerstag nach Judica

Transkription

Jtem contz von kydderich erk(enn)t jdem j golt
gld xij d

erkentnus Jtem ocul(us) hans erk(enn)t jdem xij alb

hans Linck Jtem ewalt erk(enn)t jdem ij golt gld iij alb
betreff(end) Jtem fruoffs Ruloff erk(enn)t jdem ij golt gld

Jtem fruofs Hans erk(enn)t jdem vj alb ij gld

Jtem Eb hofmanshen Ant(is) frauwe erkaͤnt henn
erk(ann)t vlmern(n) von heyʃseßheim viiɉ alb j gld zuʃch(en) Jo-
hannis Baptiʃte

ledig gefragt Jtem her Jacob grell ein altariʃt zu ʃant qui(n)ten zu mentz
hait von ebertshanʃen dwyl er nit zugeg(en) vor ge-
richt erʃchien was gefragt

ledig gefragt Jtem deʃglichen cleʃg(in) beck(er) fragt auch von ebertshanse(n)

Jtem her Jacob grell fragt mitrecht nach dem coʃt(en)
gein ebertshanʃe(n) S(e)n(tent)ia Ja das v(er)bott er

Jtem cleʃgin beck(er) fragt auch der maiß gein ebertshanʃe(n)
nach dem coʃt(en) S(e)n(tent)ia Ja v(er)bott er vnd fragt qu(ando)
S(e)n(tent)ia hodie v(er)bott er auch

Jtem her Jacob grell altariʃt(en) zu ʃant Qui(n)ten zu
mentz hait wernhers cleʃen zu momp(ar) gemacht
momp(ar) vb(er) alle die gutt(er) ʃo ʃtroheintzg(en) ʃelig vnd ʃin erben(n)
v(er)laiʃʃe(n) hab(e)n vnd ʃoliche zins ʃo der kirch(en) ʃant qui(n)ten
vorgemelt do von gefall(en) zu rechtu(er)tig(en) die jnn
zugewynn(en) jne dar jnn zuu(er)gen vnd zuu(er) ʃten(n)
bis vff ʃin widerruff(en)

vff donerʃtag nach Judica

3 cl(age) Jtem contz von hoegʃt hait ʃin 3 clag getan vff kon
waltműtshuʃen nach lut der erʃt(en)

3 t(ag) Jtem wernhers cles Hait ʃin 3 tag vort(er) geheyʃchen(n)

Übertragung

Contz von Kiedrich erkennt demselben 1 Gulden an Gold und 12 Denar an.

Hans Oculus erkennt demselben 12 Albus an.

Ewalt erkennt demselben 2 Gulden an Gold und 3 Albus an.

Rudolf Fruhoff erkennt demselben 2 Gulden an Gold an.

Hans Fruhoff erkennt demselben 6 Albus und 2 Gulden an.

Eb, die Frau von Anthis Hofmannshenn erkennt an, Henne Ulmer von Heidesheim 7 ½ Albus und 1 Gulden bis Johannis zu zahlen.

Herr Jakob Grell, Altarist zu Sankt Quintin in Mainz hat von hans Ebert, weil er nicht vor Gericht erschienen war, gefragt.

Ebenso fragt Clesgin Becker auch von Hans Ebert.

Herr Jakob Grell fragt das Gericht nach den Kosten bezüglich Hans Ebert. Urteil: Ja. Er lässt das festhalten.

Clesgin Becker fragt ebenso bezüglich Hans Ebert nach den Kosten. Urteil: Ja. Fragt er: Wann? Urteil: Heute. Lässt er festhalten.

Herr Jakob Grell, Altarist zu Sankt Quintin zu Mainz hat Cles Wernher zu seinem Bevollmächtigten gemacht, über alle die Güter, die der verstorbene Heinz Stroh und seine Erben hinterlassen haben und die Zinsen, die der Kirche Sankt Quintin davon fallen, die zu rechtfertigen und ihm die zu gewinnen, zu stehen und zu gehen bis auf Widerruf.

Donnerstag 16. März 1497

Contz von Hoechst hat seine 3. Klage erhoben gegen Konrad Waldmannshausen.

Cles Wernher hat seinen 3. Termin gefordert,

Registereinträge

Albus (alb)   –   Altaristen   –   Becker, Clesgin   –   Donnerstag   –   Ebert, Hans   –   Erben   –   Erkenntnis (erkennen)   –   Ewalt   –   Fruhoff, Hans   –   Fruhoff, Rudolf (Rulof)   –   Gericht (Winternheim)   –   Goldgulden   –   Grell, Jakob   –   Gulden (fl)   –   Heidesheim (Ort)   –   Heischung (h) (heischen)   –   Herren (Herrenstatus)   –   Hoechst, Contze von   –   Hofmanshen, Anthes   –   Hofmanshen, Eb   –   Johannes Baptiste   –   Judica   –   Kiedrich, Contz von   –   Kirche (unbestimmt)   –   Kosten   –   ledig (ledigen)   –   Linck, Hans   –   Mainz (Stadt)   –   Mittfasten   –   Momber (Momberschaft)   –   Oculus, Hans   –   sententia   –   St. Quintin (Mainz)   –   Stroh, Heintzgen   –   Todesnachricht (Mensch)   –   Waldmannshausen, Kon   –   Werner, Clese   –   Widerruf   –   Zins (Zins)   –